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Bild (1/21): Alfa Romeo Disco Volante Coupé (1953) - einmaliges Renncoupé auf dem Stand von Touring Superleggera am Genfer Automobilsalon 2012 (© Bruno von Rotz, 2012)
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Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Toyota 2000 GT (1967-1970)
Coupé, 150 PS, 1988 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Montreal (1970-1977)
Coupé, 200 PS, 2593 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo RZ (1993-1994)
Cabriolet, 210 PS, 2959 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo SZ (1989-1991)
Coupé, 207 PS, 2959 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Giulia Sprint Speciale (1963-1965)
Coupé, 112 PS, 1570 cm3
 
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    Wenig aber feiner Sinn für Tradition am Genfer Automobilsalon 2012

    7. März 2012
    Autor:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard (21)Bruno von Rotz (21)

    Besucher des Genfer Automobilsalons 2012, die sich für Oldtimer und Tradition im Automobilbau interessieren, waren wohl etwas enttäuscht darüber, wie das automobile Erbe fast vollständig durch Abwesenheit glänzte. Anders 2011 , da hatten eine ganze Reihe von Herstellern historische Fahrzeuge auf dem Stand gehabt und waren nicht müde geworden, bis zu 125 Jahre zurückzublicken.

    Verpasste Gelegenheit für Traditionspflege

    Dabei hätte es an Gelegenheiten, in der eigenen Markenhistorie zu blättern, nicht gefehlt. Warum nicht den originalen Honda NSX von 1991 zeigen, wenn der “NSX Concept” vorgestellt wird? Warum nicht klassiche Lancia-Fahrzeuge präsentieren, wenn der etwas gar fade neue (Chrysler) Lancia Fabia angepriesen werden soll? Wo waren die Ahnen des  neuen Mercedes SL oder des Porsche Boxter - viele erinnern sich sicher noch an die wunderschöne ursprüngliche Studie ....
    Und auch dem nur unmerklich modellgepflegten Rolls Royce Phantom hätte vielleicht ein wenig Traditionspflege gut getan ...

    Doch einige Schätze aus der Ahnengalerie

    Immerhin konnten auf einigen Ständen Schätze der Vergangenheit bewundert werden. Toyota, zum Beispiel, hatte einen wunderschönen weissen Toyota GT 2000 neben dem neu präsentierten GT 86 platziert. Renault demonstrierte Ingenieur-Qualitäten mit dem Renault Type K von 1902, der bei der Wettfahrt Paris-Wien immerhin 62,5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht hatte. Der Tuner und Fahrzeughersteller RUF brachte einen Porsche 930 Turbo nach Genf und auf dem Bertone-Stand wurde der hundertjährige Geburtstag des Hauses mit dem Alfa Romeo Giulietta Spider, ein Prototyp aus dem Jahr 1955, gefeiert.

    Touring Superleggera war mutig genug, der Neukreation Alfa Romeo Disco Volante 2012 die damalige Meisterschöpfung gegenüberzustellen, wenn auch nur auf einem Bild.

    Tradition auf Videowänden

    Neben diesen wenigen historischen Fahrzeugen fand Tradition, wenn überhaupt, vor allem auf den Video-Wänden der Hersteller-Stände statt, wo man kurz einen Erstgenerations-MX-5, einen Dino 246 GTS oder ein Subaru-Rallye-Fahrzeug vorbeihuschen sehen konnte. Lotus zeigt ein Video über eigene technische Pionierleistungen.

    Fehlende Traditionsmarken

    Manche alteingesessene Marke fehlte am Genfer Automobilsalon 2012, etwa (verständlicherweise) Saab oder Spyker. Aber auch die amerikanische Fraktion erschien gar ausgedünnt in Genf.

    Unsere Fotogalerie zeigt die historischen Reminiszenzen des Genfer Automobilsalons 2012.



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