Im Jahr 2026 wird der Ford Fiesta 50 Jahre alt. Begonnen hatte es mit schmächtigen 1,0- und 1,1-Liter-Versionen, aber die Lust auf mehr Leistung und eine sportliche Optik kam schnell auf. Und Ford lieferte, zunächst mit dem RS-Teileprogramm, später mit Komplettautos wie dem “X” und dem “Super S”. Wie sich das anfühlte und aussah, zeigt der porträtierte Ford Fiesta 1.1 “X” …
Nach hauseigenem Rezept durch Verkürzung der Limousine (früher schon beim 204 und 304) stellte Peugeot zum Pariser Salon im Oktober 1973 das 104-Coupé vor, das später zum 104 C = Compact umgetauft und seit September 1974 auch für den deutschen Markt geliefert wurde. Dieser Testbericht von damals fühlt dem neuen Kurz-Peugeot auf den Zahn.
Nach Fords problematischem, aber vielversprechendem Debüt des GT40 bei den 24 Stunden von Le Mans 1964 – mit dem klar formulierten Ziel, Ferrari kompromisslos zu schlagen – wurde Shelby American hinzugezogen, um den GT40 technisch weiterzuentwickeln und die Zuverlässigkeitsprobleme zu eliminieren. Das Resultat war der GT40 MK 1. Eines der gebauten Exemplare war P1006.
Nicht jeden Tag wird ein seltener Porsche 356 aus einer Scheune gezogen und noch seltener musste zuerst über Monate nach dem Wagen gesucht werden, weil sein inzwischen verblichener Besitzer vergessen hatte, wo sein Sportwagen ruhte. Dies ist die spannende Geschichte eines Porsche 356 B Super 90, der nach rund 40 Jahren erstmals wieder ans Tageslicht gelangte.
Nur selten können Ingenieure und Designer auf der grünen Wiese entwerfen und noch viel seltener gelangen die Resultate solches Schaffens in den Verkauf und zu moderaten Preisen zum Kunden. Der BMW Z1 ist eine derartige Ausnahme, inzwischen sind alle gebauten Exemplare längst zum Oldtimer gereift. An Oldtimertreffen fallen sie inmitten der Artgenossen mit ihrem zeitlosen Design und den auch heute noch beeindruckenden Eigenschaften auf. Kaum ein anderer Klassiker schafft den Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und Individualität besser als der Z1. Da lohnt ein Blick zurück.
Der erste VW Passat war weitestgehend baugleich mit dem Audi 80 und bot eine breite Motorenpalette. Ab September 1974 kam der 1500 N hinzu, der sich neuerdings mit Normalkraftstoff begnügte. Ob er trotz geringerer Verdichtung an die Fahrleistungen des 1500 S herankam, verriet der Testbericht noch vor dem offiziellen Verkaufsstart.
Der Alfasud wurde seit 1971 gebaut, Ende 1973 folgte der stärkere Alfasud ti. Nach sechsmonatiger Bewährungsfrist war er Mitte 1974 auch in Deutschland erhältlich. Der Testbericht von damals zeigt, ob die sportliche Limousine wirklich Freiheit bedeutete.
Aston Martin baute für Sportwagenrennen einen eigenen Wagen, den DB3. Zwar basierte dieser auf einigen mechanischen Komponenten des DB2, doch im Detail war das Werk von Robert Eberan von Eberhorst eine eigenständige Neuentwicklung. Aus der Serie von fünf Werks- und fünf Produktionswagen für Privatkunden ist Chassis Nummer 5 wohl das bemerkenswerteste Auto der kleinen Serie. Zwischengas hatte Gelegenheit, es zu fahren.
Zum Ende der ersten VW-Golf-Generation produzierte Volkswagen ein GTI-Sondermodell, das bis heute eine Ausnahmestellung hat, den “Pirelli-Golf”. Nur gut 10'000 Exemplare entstanden und machten ihn zum heute besonders gesuchten Exemplar. Wie er sich vom Rest der Palette unterschied und wie er sich fährt, schildert dieser Fahrbericht zum 50. Geburtstag des GTI.
Es braucht sicher mehr als Mut, eine eigene Motorentwicklung aufzubauen, wenn man ein kleiner britischer Sportwagenhersteller ist. Peter Wheeler aber war genau der Enthusiast, der ein solches Unterfangen in den frühen Neunzigerjahren in Angriff nehmen konnte. Das Ergebnis war der AJP-V8, der nur wenige Jahre lang und nur für den Serieneinsatz in einem einzigen Coupé gebaut wurde. Wie schade es gewesen wäre, hätte man darauf verzichtet, zeigt dieser Fahrbericht zum 30. Geburtstag des TVR Cerbera auf.
Heute denkt man bei Mercedes schnell an die legendär robusten Diesel-Motoren. Blicken wir zurück ins Jahr 1974, als der 240 D 3.0 vorgestellt wurde; mit seinem Fünfzylinder-Motor legte er den Grundstein für weitere leistungsstarke Dieselfahrzeuge. Dieser zeitgenössische Testbericht fühlt dem Diesel-Fünfzylinder auf den Zahn.
Als wäre die Shelby Cobra 289 nicht schnell genug gewesen, setzte Carroll Shelby 1964 noch eins drauf und stellte die Cobra 427 mit einem Sieben-Liter-V8 und über 400 PS vor. Eigentlich hätte dieser Sportwagen die Rennstrecken dominieren sollen, doch man verpasste die notwendige Stückzahl für die Homologation, so dass die meisten Exemplare als “sanftere” Strassenversionen verkauft wurden. Wobei man “sanft” nicht zu wörtlich nehmen durfte, wie eine Probefahrt mit einer originalen Cobra 427 zeigt.