Vor 60 Jahren gewann der Böblinger Karl Heinz Panowitz mit einem NSU/Wankel Spider die Deutsche Rallyemeisterschaft. Trotz zahlreichen weiteren Erfolgen ist der "Lebemann mit besonderem Humor" heute nahezu vergessen. Wir erinnern an den begabten Nacht- und Nebelfahrer, der erst in einem Alter mit dem Rennsport angefangen hat, in dem andere schon wieder damit aufhören.
Ayrton Senna fuhr nur ein einziges Gruppe-C-Sportwagenrennen und dies zu einem Zeitpunkt, als er noch kaum bekannt war. Doch schon bei diesem Einsatz beeindruckte das brasilianische Ausnahmetalent mit seiner Grundschnelligkeit und seinem Gespür für den ihm unbekannten Rennwagen …
Am 14. November sprach Michèle Mouton über ihre Rennkarriere im Energypark in Laupersdorf anlässlich des 4. Legendentreffs. Der Schweizer Fotoreporter Dieter Schöni führte durch das Gespräch. Er hatte in den 1980er-Jahren zweimal die Gelegenheit erhalten, mit Mouton in einem Audi Quattro einige schnellen Testfahrten mitzuerleben.
Jochen Neerpasch wollte von klein auf immer der schnellste sein und erzielte als Rennfahrer für Porsche und andere Marken tolle Erfolge. Die noch grössere Wirkung aber hatten seine Tätigkeiten als Rennmanager und Führungskraft in der Automobilindustrie. Seine Nachwuchsförderung mit Schumacher und anderen, sowie der Aufbau der BMW Motorsport GmbH zeugen davon. Anlässlich einer Veranstaltung in der Motorworld Stuttgart erzählte Neerpasch aus seinem Leben.
24. Mai 2025 — Daniel Reinhard und Hartmut Lehbrink162
Jochen Mass war ein erfolgreicher Rennfahrer, der sowohl im F1-Monoposto als auch im Sport- und Tourenwagen vorne mitfahren konnte. Seine zweite Liebe galt der Seefahrt. Am 4. Mai 2025 verstarb der sympathische Deutsche im Alter von 78 Jahren. Ein Rückblick zeigt seinen Weg als Rennfahrer auf.
Louis Chiron war ein vielseitiger Rennfahrer, der auf allen Pisten erfolgreich war. Aber auch nach seiner aktiven Rennkarriere hatte er viel zu tun und Monarchen und Berühmtheiten gingen bei ihm ein und aus …
6. April 2024 — Karl Ludvigsen (Übersetzung: Paul Krüger)42
Fast 20 Jahre und zwei Generationen lang trug der Chevrolet Corvette seine Handschrift. Doch das Portfolio des amerikanischen Designers mit den japanischen Wurzeln umfasste noch weit mehr: Larry Shinoda entwarf alles vom Rennwagen über Konzeptfahrzeuge bis zu Baumaschinen. Dieses Porträt wirft einen ausführlichen Blick auf sein Lebenswerk.
Rudi Caracciola gehörte zu den ganz schnellen Rennfahrern seiner Zeit. Über mehrere Jahrzehnte gewann er in den unterschiedlichsten Rennsportkategorien und am Steuer von Autos verschiedener Marken. Seine meisten Siege fuhr er allerdings am Lenkrad von Mercedes-Benz-Fahrzeugen ein. Dieser Bericht blickt auf sein ereignisreiches Leben zurück und lässt kaum ein Detail aus. Achtung: Genügend Zeit zum Lesen einplanen!
Max Heidegger aus Triesen im Fürstentum Liechtenstein gehörte bis 1982 zur kleinen Elite international gefragter Motoren-Tuner. Der eigenwillige Techniker – von 1968 bis 1972 selbst mit eigenem BMW 2002 vor allem am Berg erfolgreich – galt mit seinem Einfallsreichtum als Genie der Zunft. Dieser Artikel zeichnet die Laufbahn des genialen Tüftlers nach und erklärt, warum auch im Motorsport Geld nicht immer ein Garant für Erfolg ist.
Laut Daily Mail entwarf er 1965 mit dem TVR Trident das schönste Auto der Welt. Nach dem Weggang von Robert Opron 1975 baute er 1980 das "Centre Style" von Citroën wieder auf. Mit der Studie Xenia präsentierte er ein Jahr später zudem die neue Karosserieform der Grossraumlimousine, die aber erst der Renault Espace ab 1984 in Europa populär machen sollte. Warum ist Trevor Fiore heute kaum noch bekannt? Dieser Artikel zeichnet den Werdegang des englischen Designers mit dem italienischen Namen nach.