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Tom Walkinshaw - Rennfahrer, Renningenieur und Manager
Daniel Reinhard - 14. Dezember 2010 |
Tom Walkinshaw holte noch als Rennfahrer 1984 mit seinem TWR-Team (Tom Walkinshaw Racing) in einem Jaguar XJS die Tourenwagen Europameisterschaft und gewann die 24 Stunden von Spa. Jaguar war von den Erfolgen so beeindruckt, dass sie „Major Tom“ beauftragten die Katze nach jahrelanger Abstinenz wieder nach Le Mans zu bringen. Auch mit dieser Aufgabe hatte TWR keine Probleme und holte 1988 und 1990 den Sieg beim Langstreckenklassiker. Dazu kamen noch 2 WM-Titel 1987 und 1988 für die Jaguar XJR Sportprototypen.
1991 holte Flavio Briatore Tom Walkinshaw als Renningenieur zu Benetton in die Formel 1. Der Dritte im Bunde war damals Ross Brawn. Die drei zusammen holten bereits 1994 mit Michael Schumacher im Cockpit den Weltmeister-Titel. „Major Tom“ übernahm dann 50% von Ligier und 1996 stieg er bei Arrows ein wo ihm aber 2002 das Geld ausging.
Tom war bekannt dafür, das Reglement bis zur letztmöglichen Legalität auszukosten, denn nur so war es wohl möglich, dass Damon Hill 1997 mit dem Arrows-Yamaha um ein Haar den GP Ungarn gewonnen hätte. Er führte das Rennen bis in die letzte Runde an, konnte aber infolge Getriebeproblemen kurz vor dem Ziel doch noch von Jacques Villeneuve (Williams-Renault) abgefangen werden.
Nach dem Formel 1 Ende, verschwand Tom nach Australien wo er die Marke Holden übernahm und damit in der V8 Supercar-Serie mit Rick Kelly den Titel holt.
2006 kauft er den australischen Sportwagen-Hersteller Elfin.
Tom Walkinshaw, geboren am 14.8.1946, liebte Rugby, was er auch optisch nicht leugnen konnte. Er war sogar Präsident vom Gloucester Rugby Football Club.
Am vergangenen Sonntag erlag „Major Tom“ 64 jährig seinem Krebsleiden.












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